Unser Leben mit und ohne Tauchen
Wie Ihr vermutlich schon in den Medien gehört habt, gibt es Überschwemmungen rund um den Bodensee. Die Lochauer Gegend hat es besonders schlimm getroffen. Sieht echt nicht gut aus…
Da am 3. August ja nun endlich das Einspruchsrecht unserer Nachbarn ausläuft und wir gleichzeitig die wasserrechtliche Anhörung auf unserem Grundstück haben werden, kamen wir heute um einen Arbeitseinsatz nicht herum. Trotz Regens. Aber leider geht das ja schon seit ein paar Tagen so — und das Grün musste weg.


Allerdings – dass es SO VIEL GRÜN sein würde, hatten wir dann ehrlich gesagt nicht erwartet. Die letzten heißen und nassen Tage hatten die Pflanzen auf dem Grundstück nur so sprießen lassen. Allerhand Material also, um die neue Motorsense auszutesten.
Noch ein letzter hoffnungsvoller Blick in den Himmel… vielleicht würde es ja doch noch aufhören zu regnen – und los ging es mit den Vorbereitungen:
Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten sprang das Mordsteil dann auch an und tat seinen Dienst. Mühelos können damit fingerdicke Äste weggesenst werden – Respekt!


Ergebnisse sah man schon sehr bald — nun mussten dann “nur” noch die Reste aus dem Weg geräumt werden. Hier kam ich ins Spiel.



Zumindest so lang unser “Baukind” noch ruhig war. – Wenn man bedenkt, welchen Lärm wir gemacht haben, war er eh ziemlich tapfer. Aber nach knapp zwei Stunden war seine Geduld dann doch am Ende.
Markus probierte unterdessen noch den alten Rasenmäher aus, den wir mit dem gemeinsam erstanden hatten.
Zunächst waren wir doch etwas skeptisch, ob das alte Schätzchen wohl noch anspringen würde. – Rein optisch machte er ja nicht mehr den fittesten Eindruck.

Doch siehe da – er tat es. Und er mähte sogar das ca. 60cm lange Gras ratzekurz. (Wie schön, wenn man keine Angst haben muss so ein Maschinchen kaputt zu machen) Morgen werden wir noch einen weiteren Arbeitseinsatz machen bevor wir dann am Donnerstag die Gartenabfälle abfahren lassen. Und dann können sie kommen, die Herren und Damen vom Wasseramt.
Am Samstag waren wir bei Sabine zum Kroatischen Dinner geladen. Aus Rücksicht auf unseren kleinen Sohnemann wurde damit bereits am Nachmittag begonnen. Zugegeben – wir hatten deshalb nicht weniger Hunger mitgebracht.
Nach dem echt kroatischen Apéritif (für mich fiel er österreichisch, da alkoholfrei aus) starteten wir mit der köstlichen Vorspeise: gegrillte Paprika, gefüllt mit Tomaten, Schafskäse und – wer mochte – Oliven. Lecker!
Der Hauptgang schien aufwändig und war vor allem üppig bemessen. Auch hier wurde Rücksicht auf die Geschmäcker genommen, indem es Lamm nur für Lamm-Liebhaber gab. Sabine und ich verzichteten. Neben Lamm gab es aber noch Raznici und Cevapcici (man verzeihe mir meine evtl. unkorrekte Schreibweise), dazu Blattspinat und Kartoffeln. Mmmmmh…! Für zusätzliches Würzbedürfnis stand Ajvar in milder und schärferer Form bereit.
An dieser Stelle ein dickes Lob der Gastgeberin. Es war wirklich vorzüglich!
Zum Nachtisch gab es dann ein weiteres Highlight, welches einige zunächst noch mit gemischten Gefühlen erwarteten: Basilikumeis mit Himbeer-Sauce?? Das sollte schmecken? — Oh ja, es schmeckte. Und wie! Wir mussten uns sogar zurückhalten, dass wir nicht noch die Teller ableckten. Sowas gehört sich schließlich nicht beim perfekten Dinner ;- )
Fotos gibt es diesmal nur bei Sabine zu besichtigen.
Heute hab ich wieder einmal ein paar kleine Videosequenzen zusammengeschnitten. Der erste Film ist schon etwas älter – vom Juni, mit Cousinchen Mathilda in der weiblichen Hauptrolle.
Der zweite ist relativ aktuell. Wir finden, man sieht auch schon einen ziemlichen Unterschied im Können der/des Hauptdarsteller/s…
Film ab!
Film 2 dreht sich nur um Tristan und die großen und kleinen Fortschritte, die er macht.
In einer der vielen Baby-Broschüren, die man so bekommt, las ich heute folgende Übersetzungen von Mutter-Fachwörtern:
Flaschennahrung
Eine Gelegenheit für Väter, auch einmal um 2 Uhr morgens aufzustehen.Familienplanung
Die Kunst, den Abstand zwischen den einzelnen Kindern so groß zu halten, dass eine finanzielle Katastrophe vermieden wird.Vor- und Nachname
Der Rufname unseres Kindes, wenn wir wütend sind.Großeltern
Die Leute, die glauben, dass unsere Kinder wunderbar sind, auch wenn sie überzeugt sind, dass wir sie falsch erziehenSterilisieren
Beim Schnuller des ersten Babys bedeutet dies “Auskochen”. Beim Schnuller des letzten Babys bedeutet es “den Schmutz wegpusten”.
Dived and Survived ist die private Website von Tanja und Markus. Sie dient vor allem dem Zweck, Freunden und Verwandten über unsere Aktivitäten zu berichten. Schließlich haben wir uns WEIT entfernt von der Heimat niedergelassen und können somit nicht regelmäßig persönlich berichten. - Wir freuen uns jederzeit über Kommentare und Grüße!