Elternsprechtag

26 Jan 2012 In: Tristan's Welt

Foto: MediKids

Schon lange plagte mich die Neugier, wie sich unser Tristan denn eigentlich in seiner Spielgruppe so macht, was ihn interessiert, wobei er den meisten Spaß hat, ob er vielleicht schon erste Freundschaften geschlossen hat… Da man als abholende/r Mama oder Papa ja immer gleich entdeckt oder “verraten” wird, hat man meist nur 2-3 Sekunden Zeit um seinen Zögling noch kurz durch die Glastür zu beobachten. Wenn überhaupt.

Also hab ich vergangene Woche mal um einen Gesprächstermin gebeten, bei dem wir etwas mehr über Tristans Spiel-Vormittage erfahren könnten. Gefragt, getan — heute war es dann soweit. Zunächst war er sichtlich überrascht, dass Mama & Papa ihn heute BEIDE abholen kamen. Und als wir uns dann auch noch in die Küche setzten und ihn nicht gleich ins Auto packten, war die Verwirrung komplett. Störte ihn aber nicht weiter… er ging zwischendurch einfach wieder spielen, aber schaute doch immer wieder nach, ob wir denn auch noch da waren.

Insgesamt haben wir nur positives Feedback bekommen – Tristan spielt gern und gut mit den anderen Kindern, egal mit wem. Er hat da noch keine besonderen Vorlieben entwickelt, sondern arrangiert sich mit allen. Auch Betreuer-technisch hat er wohl bisher keine besonderen Vorlieben entwickelt. Wenn er einmal Hilfe braucht, nimmt er, was kommt ;- )

Was mich beruhigt: auch den kleineren Kindern gegenüber verhält er sich freundlich.
Was momentan auffällt ist wohl seine “Nein”- bzw. “Ich”-Phase. Keine große Überraschung für uns, aber dennoch mal schön, es auch von anderen zu hören.

Positiv wurde auch seine Sprachentwicklung angesprochen, die in den letzten paar Wochen einige Fortschritte macht. Aber dass er besonders im Umgang mit anderen Kindern das meiste lernt, war ja auch uns mittlerweile klar geworden.

Was seine Interessen anbelangt, da liegt ja bekanntermaßen das Essen auf Platz 1 — aber das wussten wir schon. Wenn’s ums Spielen geht, macht ihm vor allem die Bewegung Spaß. Er geht gern in den “Bewegungsraum” oder klettert auf die so-genannte zweite Spielebene und zurück (daher wohl auch die immer wieder auftretenden blauen Flecken). Außerdem ist er gern draußen oder handtiert mit Knete.

Fazit: die Eltern sind beruhigt, unser Sohnemann hat “bestanden” und darf weiterhin 3x pro Woche seinen Spaß haben in seiner Spielgruppe

Die (große?) Umgewöhnung

24 Jan 2012 In: Blog, Tristan's Welt

Laaaaange schon hatte ich es mir vorgenommen, und jetzt endlich nehmen wir es in Angriff: Unseren guten Vorsatz für 2012, Tristan wieder an das selbständige Einschlafen zu gewöhnen. Ich schreibe bewusst “wieder”, weil er das ja bis zu unserem Umzug – oder bis er ca. 1,5 Jahre alt war – sehr gut konnte. Irgendwann fing er dann aber an zu schreien und zu weinen, wenn wir den Raum verlassen wollten bevor er eingeschlafen war.

Diese verlängerte Zu-Bett-Bring-Zeremonie zerrte anfangs schon ziemlich an unseren Nerven. Schließlich will man (frau) ja am Abend auch mal endlich Feierabend haben. Aber da für ihn nach dem Umzug so vieles neu war… dann das neue Bett kam… und eigentlich immer irgendetwas anderes war, zögerten wir das Umgewöhnen immer wieder hinaus. Ich muss auch sagen, dass mir vor langen Schrei-Arien graute, die nun aber — bislang — ausgeblieben sind. Gut… wir sind erst am Tag 3, aber trotzdem bin ich positiv überrascht über den bisherigen Fortschritt.

Klar werden wir momentan immer noch ein paar mal gerufen — und reagieren darauf auch entsprechend, indem wir zum kurzen Beruhigen zu ihm ans Bett kommen, ihm nochmal versichern, dass wir im Wohnzimmer sind, und dann wieder hinausgehen. Bis jetzt… toi-toi-toi… funktioniert die Strategie überraschend gut. Und ich bin wie schon so oft wieder total überrascht, wie gut er doch versteht, wenn wir ihm etwas erklären.

Hintergrund meiner (eigentlich unserer, aber doch irgendwie vor allem meiner) Motivation ist vor allem die Ankunft des kleinen Erdenbürgers innerhalb der nächsten paar Wochen. Da wird es dann nämlich umso schwieriger, sich länger zum Großen ans Bett zu setzen. Schläft das Baby zu der Zeit,  wäre das wohl glücklicher Zufall!

Außerdem sehen wir, dass die Ankunft des kleinen Geschwisterchens ohnehin eine riesige Veränderung im Leben eines noch so kleinen Menschen bedeutet. Da möchten wir ihm soviel wie möglich schon vorab erleichtern. Dazu gehörte die Trennung vom Babybett und die Gewöhnung ans neue, große Dschungelbett – und dazu gehört auch eine etwas vereinfachte Einschlaf-Zeremonie. Er soll nicht das Gefühl bekommen, dass sich durch das Baby nun alles (Liebgewonnene) in seinem kleinen Leben verändern muss.

Meine Hoffnung gilt ohnehin vor allem dem Charakter & Wohlbefinden des kleinen Schwesterchens. Je zufriedener die kleine Maus ist, desto leichter wird sich auch der Rest der Familie tun, sich an das Leben zu viert zu gewöhnen. In Gedanken kann ich mir eh kaum ein andersartiges Baby vorstellen als Tristan. Und mit ihm waren wir ja wirklich gesegnet… von so einem zufriedenen Baby hab ich bislang nur selten gehört. Trotzdem: Gleicher Gen-Pool, gleiches Glück…? da bin ich mir fast sicher ;- )

Endlich fertig!

20 Jan 2012 In: Neues Heim, Tristan's Welt

Nach monatelanger Pause hab ich nun endlich noch einmal das “Wandgemälde” in Tristans Kinderzimmer in Angriff genommen. Bis auf drei Blätter hab ich gestern in der Mittagspause sogar alles geschafft — und die drei Blätter hab ich heute dann noch schnell fertiggestellt.

 – Voilà! Die Dschungel(buch)bilder sind fertig. So ganz komplett wirkt das Zimmer noch nicht auf mich, aber mir fehlen momentan die Ideen. Denke, ich werde mich in den nächsten Tagen erstmal noch um die Verschönerung des zweiten Kinder-/Babyzimmers kümmern… auch wenn es vorerst wohl nur wenig genutzt werden wird…

“Ich!”

18 Jan 2012 In: Tristan's Welt

Kurz vor der Geburt seines kleinen Schwesterchens wird unser Erstgeborener deutlich selbständiger — oder will es zumindest sein. Sein liebstes Wort, welches er äußerst wehement laut tut ist “Ich!” Und wenn man nicht gleich reagiert – oder es ihm gar verwehrt – dann hört man ein extrem lautstarkes “Nein, iiiiiiiiiiiiich!!!”

Am liebsten würde er bei allem helfen und vor allem alles selbst machen. Möglichst ohne Hilfe. Wenn’s dann nicht klappt (z.B. das Schuhe- oder Hoseanziehen), fliegen schon einmal die Dinge daher und ein kleiner Mann wälzt sich auf dem Boden. Aber wenn das mit dem Anziehen nur alles wäre… er will sich auch selbst die Butter, Leberwurst oder Marmelade auf’s Brot schmieren, sein Essen kleinschneiden, sich etwas zum Trinken einschenken, die Waschmaschine anstellen (Gradzahl ändern geht schon problemlos). Saugen und Wischen macht er ja schon länger, da ist er bald Profi.

Manchmal find ich es recht schwierig, ihn Dinge ausprobieren zu lassen (er soll ja ruhig lernen und üben) ohne dass etwas zu Bruch geht oder die ganze Bude überschwemmt wird. Nur das Verständnis beim kleinen Mann fehlt da in den meisten Fällen. Geduld scheint er nicht zu haben (von wem sollte er die auch geerbt haben).

Ich glaub er ist erwacht… dann mach ich mal Schluss und freu mich aufs heutige Playdate in unseren vier Wänden.

Der Countdown läuft…

12 Jan 2012 In: Wunder des Lebens

Ist jemandem der Counter auf der rechten oberen Seite aufgefallen? Er zeigt nur noch 34 Tage an!! — Wow, ist die Zeit nicht irre schnell vergangen? Zumindest die, in der mir nicht mehr so speih-übel war. Beinahe unbemerkt verlief die zweite Schwangerschaft so “neben” der Erziehung, Beschäftigung & Belustigung des Erstgeborenen. Aber jetzt, wo sich alles dem Ende entgegen neigt, ist es nur sehr schwer nicht zu bemerken. Die Kugel weist laut gestriger Messung 113cm auf und stört bei so ziemlich allem. Manchmal wünschte ich, Tristan könnte sich schon selbst die Schuhe binden — und mir gleich mit :- )

Aber bei vielen Kleinigkeiten ist er ein Schatz – holt mir z.B. meine Schuhe aus dem Regal und bringt sie mir zum Stuhl. In anderen Situationen nutzt er meine mangelnde Mobilität dann aber auch eiskalt aus — versteckt sich in irgendwelchen engen Ecken, in die ich nicht hineinpasse oder flitzt in eine Richtung, in die er nicht flitzen soll, so dass ich ihm kaum nachkomme. Das ist zunehmend anstrengend — aber übel nehmen kann man das so einem kleinen Fratz wohl auch nicht. Kind ist Kind.

Nachts weiß ich oft nicht mehr, wie ich liegen soll — hinzu kommt, dass ich momentan erkältungsbedingt ohnehin schlecht Luft bekomme und wenn, dann muss ich husten. Vermutlich alles ein gewisser Vorgeschmack auf die schlaflosen Nächte in nicht mehr allzu ferner Zukunft.

Heute war Tamara erstmals mit ihrer kleinen Tochter Melissa beim “Playdate” – sie erblickte kurz vor Weihnachten das Licht der Welt. Natürlich machte die Kleine einen total zufriedenen und lieben Eindruck – ganz anders als daheim, wo sie viel die Nähe ihrer Mama einfordert. Heute habe ich den Blog von Tamara gelesen und versuche nun, mir keine allzu großen Sorgen wegen der ersten Tage und Wochen zu viert zu machen. In den letzten Wochen habe ich es (eigentlich automatisch) ganz gut geschafft, gar nicht groß über die vielen Eventualitäten nachzudenken. Schließlich hat es mich auch schon beim ersten Kind total aus den Socken gehauen – obwohl ich vorher dachte, ich wüsste ja theoretisch schon alles und sei gut vorbereitet. (Höhö!)
Wieso soll es also beim zweiten anders sein. Klar kann ich mir alle möglichen Szenarien ausmalen, was wohl sein wird. Aber dann kommt es ohnehin anders. Also gar nicht erst verrückt machen. Wird schon irgendwie funktionieren. Je näher der Tag der Geburt rückt, desto mehr denkt man aber trotzdem drüber nach, wie man das alles managen soll – und was noch mal die ausschlaggebenden Argumente für das zweite Kind waren…

Das Warum

Dived and Survived ist die private Website von Tanja und Markus. Sie dient vor allem dem Zweck, Freunden und Verwandten über unsere Aktivitäten zu berichten. Schließlich haben wir uns WEIT entfernt von der Heimat niedergelassen und können somit nicht regelmäßig persönlich berichten. - Wir freuen uns jederzeit über Kommentare und Grüße!


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