Unser Leben mit und ohne Tauchen
Nun will ich dann endlich auch einmal ein paar Bilder posten…
Gestern sind Oma Sanne und Uroma Vio wieder abgereist, nach einer vollen Woche Babysitten, Kochen & Haushalten hätten sie sich nun eigentlich noch etwas Urlaub verdient!
Seit gestern nachmittag haben wir wieder neue Besucher im / bzw. vor dem Haus. Oma und Opa mit ihrem Reisemobil sind nach einer Autopanne doch noch am Sonntag angekommen. Natürlich war bei Tristan die Freude groß, als wir ihm das einparkende Reisemobil durch’s Wohnzimmerfenster zeigten. “Wau-Wau!!” schrie er gleich und wollte zur Tür rennen. Schon interessant, wie schnell sich so ein kleiner Mensch so etwas merken kann. Nun ist Anton und auch seine Schlafstätte nicht mehr sicher. Den ganzen Tag lang wird er umlagert, betobt und gefüttert, so dass er am Abend erschöpft ins Körbchen fällt. (Naja… wenn es nicht besetzt ist!)
Und unsere kleine Rebekka macht sich nach wie vor ganz gut. Sie nimmt weiterhin kräftig zu (wiegt nun schon über 3.500g), hat auch nachts mal längere Schlafphasen und ist tagsüber sehr zufrieden. Uns überrascht ihr Durchhaltevermögen bei den Wachphasen. Heute Vormittag war sie geschlagene 2 Std. lang wach und beäugte ihre Umgebung – anschließend wurde mit der Hebamme gebadet und dann natürlich ausgiebig geratzt. Auf dem Stillkissen geht das besonders gut — wie auch der große Bruder damals schon feststellte…
Auch Patentante Sabine kam bereits auf Besuch und durfte – wenn Tristan sie gerade mal in Ruhe lies – die kleine Rebekka kennenlernen.
Heute ist Rebakka schon eine Woche alt! Wie’s uns so in den letzten Tagen ergangen ist?
04.02.2012 – Tag der Geburt
Ich hab den ganzen Tag über Wehen, mal stärker und mal schwächer, mal häufiger und mal seltener – aber trotzdem konnte ich noch ein paar Hamburger braten und mit Tristan, Markus und Alex auf dem nahegelegenen Spielplatz rodeln gehen. (Ich natürlich nur als Zuschauer!!) Nach dem Rodeln gönnte ich mir ein Bad und plötzlich kamen die Wehen regelmäßig und wir fuhren ins Krankenhaus. Da Tristan den Tag über schon ziemlich unruhig war, beschlossen wir alle gemeinsam zu fahren. Alex würde ein bisschen mit ihm die Gänge unsicher machen und irgendwann wieder heim fahren. Dazu kam es jedoch nicht mehr, denn eine Stunde später durfte er schon in den Kreißsaal sein kleines Schwesterchen bewundern. Er war begeistert. Und zum Glück gab es dort auch einen Gymnastikball, so dass ihm in der folgenden Stunde nicht langweilig wurde. Was für ein Tag
05.-07.02.2012 – im Krankenhaus
Bis zum dritten Tag nach der Geburt bleiben Rebekka und ich im Krankenhaus um uns zu erholen und sicher zu gehen, dass beide vollkommen gesund sind. Rebekka geht es gut und auch ich erhole mich wesentlich schneller als beim ersten Mal.
07.02.2012 – WIR KOMMEN HEIM
Endlich dürfen wir heim. So wichtig die Erholung im Krankenhaus auch sein mag… ich vermisse meine beiden Männer ganz tierisch!! – Vor allem der Kleine fehlt mir, von dem ich noch nie so lange Zeit getrennt war. Und ich freue mich riesig, dass es endlich heim geht. Zuhause werden wir von Papa, Oma und Uroma umsorgt.
08.02.2012 – erste Nacht im eigenen Bett
Die Nacht war eine Katastrophe. Ich war immer noch nervös, so dass ich schlecht einschlafen konnte. Sobald ich eingedöst war, wurde Rebekka wach, hatte Hunger oder musste gewickelt werden – oder beides. Und zwischendurch wurde auch immer wieder der große Bruder davon wach.
Die Hebamme kommt, macht die Nachsorge bei Mutter und Kind und versorgt uns mit jeder Menge hilfreicher Tipps und Informationen. Wir planen, Rebekka tagsüber regelmäig zu wecken und zu stillen, damit sie ihre lange Schlafphase in der Nacht haben würde.
Tristans Reaktionen auf meine “Rebekka-Phasen” treiben mir die Tränen in die Augen. Ich bin froh, dass Oma & Uroma für ihn da sind.
09.02.2012 – Schlafumstellung hat nicht funktioniert
Die Nacht war noch schlimmer als die erste. Ich hatte nicht einmal eine Tiefschlafphase sondern wurde im halbstunden-Takt vom Töchterchen geweckt. Was sie genau hatte, ist unklar. Es war nicht immer wirklich Hunger, irgendwie wohl auch Unruhe, Suche nach Nähe, doch wieder Hunger, volle Windel…
Tagsüber schaffen wir es recht konsequent, die Kleine alle 2 Std zu wecken & zu stillen. Ich hoffe auf eine bessere Nacht
10.02.2012 – Super Nacht
Die Schlafverschiebung hat wohl funktioniert. Nachdem sie um 10 noch etwas zu Essen bekommen hatte, schlief sie bis halb eins und dann bis halb vier. Danach kam sie erst wieder nach sieben. Perfekt — wenn nur auch ich endlich wieder normal in den Schlaf finden könnte!! Erholt bin ich nicht gerade.
11.02.2012 – Tristan sucht Nähe
Tristan will nun am liebsten nur noch bei uns im Bett schlafen. Aufgrund seiner starken Erkältung haben wir ihm das in den letzten zwei Nächten erlaubt. Wir schaffen es einfach nicht, dem verwirrten & kranken Schatz seinen Wunsch nach elterlicher Nähe zu verwehren, die er so zu brauchen scheint. Haben deshalb aber auch (noch) kein schlechtes Gefühl.
Letzter Tag für Oma&Uroma. Morgen ist Unterstützerwechsel, es kommen Opa HW und Oma Beate mit dem Reisemobil. Tristan wird voraussichtlich viel Spaß mit dem kleinen Hund Anton haben. Hoffen wir auf eine gute Ablenkung von dem momentan unausweichlichen Baby-Thema.
Die meisten von Euch haben es bereits über andere Quellen erfahren: Unsere kleine Rebekka ist nun seit einer Woche bei uns und wir gewöhnen uns alle fleißig an das Leben zu Viert. Am stärksten trifft diese Neuigkeit wohl den kleinen großen Bruder, der – trotz versuchter Vorbereitung – irgendwie überrascht worden ist.
Alles etwas viel für so einen kleinen (noch nicht einmal) 2-Jährigen. Angesichts dieser Situation verhält er sich eigentlich normal – und dennoch total verändert. Er ist anhänglich und aggressiv zugleich, lieb zur kleinen Schwester und oft abweisend zu allen außer Mama & Papa. Er will viel getragen werden, wünscht sogar plötzlich das verhasste Wickeln, wenn sein Schwesterchen eine neue Windel bekommt… (Liste unvollständig)
mit dem Baby ist alles OK, sie wächst fleißig und auch sonst alles normal. Sie gibt aber keine Termin-Weissagungen ab. Naja, ist vielleicht auch besser so. Lassen wir uns überraschen, wann Madame sich hübsch genug fühlt für diese Welt. Momentan wäre es mir ehrlich gesagt auch zu kalt um raus zu gehen — soll sie halt noch im Warmen bleiben…
Am Wochenende werden wir wohl mal die Wickelkommode umziehen. Dann hat Tristan mehr Platz zum Spielen (z.B. für’s Schaukelpferd) und wir müssen nicht mitten in der Nacht in sein Zimmer zum Wickeln. Mal gucken, wie er guckt 8- )
HAPPY BIRTHDAY, Oma Beate! Wir melden uns nachher noch telefonisch, warten aber noch auf den Herrn des Hauses. Also feier so lang schonmal ohne uns — und trink ein Sektchen für werdende Mamas mit!!
Dived and Survived ist die private Website von Tanja und Markus. Sie dient vor allem dem Zweck, Freunden und Verwandten über unsere Aktivitäten zu berichten. Schließlich haben wir uns WEIT entfernt von der Heimat niedergelassen und können somit nicht regelmäßig persönlich berichten. - Wir freuen uns jederzeit über Kommentare und Grüße!